OnVista Bank Depot im Test - Unsere Erfahrungen

Kostenloses Depot der OnVista Bank im Test

Die onvista Bank, mit ihrem Hauptsitz in Frankfurt am Main, unterliegt der Deutschen Bankenaufsicht. Die Bank ist bereits seit fast 20 Jahren erfolgreich im Depotgeschäft tätigt (1997 als Fimatex gestartet) und bietet eine der besten deutschsprachigen Portale für Wertpapierkurse und Börsennews.

Die onvista Bank bietet eine kostenloses Wertpapierdepot und Verrechnungskonto an. Die Bank bietet günstige Ordergebühren, aber leider keine kostenlosen Sparpläne mehr. Wir haben das Depot selber eröffnet und geben hier unsere Erfahrungen wieder.


 In diesem Artikel klären wir folgende Fragen:

  • Wie sind die Konditionen / Gebühren bei der onvista Bank?
  • Gibt es das Freebuy-Depot mit den monatlichen Freikäufen noch?
  • Bietet die Bank kostenlose ETF-Sparpläne an?
  • Ist die onvista Bank zu empfehlen bzw. welche Alternativen gibt es?

 

Aktuelles:

  • Keine spezielle Aktion für Neukunden

Vorteile und Nachteile des Depots von OnVista im Überblick

Schnell Navigation

  1. Kurzfazit
  2. Konditionen im Detail
  3. Gebühren Kauf / Verkauf
  4. Sparpläne
  5. Empfehlung?
  6. Alternativen

gut Bedingungslos kostenloses Wertpapierdepot der OnVista Bank

gut Günstige Gebühren bei Kauf und Verkauf (Flatfee, unabhängig vom Orderwert)

gutGünstiger Wertpapierkredit möglich

schlecht 1€ Gebühr je Ausführung eines Sparplans (z.B. Fonds oder ETF)

schlechtNur sehr geringe Auswahl an Sparplänen

Test & Erfahrungen mit dem OnVista Depot

Die onvista Bank bietet bereits seit fast 20 Jahren erfolgreich online Depots für Privatpersonen an. Das Depot und auch das Depotverrechnungskonto werden bedingungslos kostenlos geführt. Eine Depotgebühr fällt also selbst dann nicht an, wenn das Depot nicht genutzt werden sollte. Von allen anderen Angeboten hob sich die onvista Bank mit den Freebuys ab. So war es möglich jeden Monat Freikäufe für ungenutzte Liquidität auf dem Verrechnungskonto zu erhalten. Leider hat die onvista Bank das Freebuy-Depot eingestellt, bietet mit dem Festpreis-Depot aber weiterhin günstige Konditionen.

Konditionen Onvista Bank Depot in der Übersicht

   
 
Depotgebühr 0€ - bedingungslos kostenlose Depotführung
Mögliche Prämien

Nein - Startguthaben bzw. Orderguthaben wurde eingestellt

 Orderentgelt:

 Gebühren für den (Ver)Kauf von Wertpapieren

Basisprovision
5€
+ variables Entgelt
0% - kein variables Entgelt bei der onvista Bank
+ Handelsplatz
2€ - Pauschalgebühr für alle deutschen Handelsplätze 
+ Fremdgebühren ab 0€ - Fremdgebühren wie z.B. Maklercourtage und Börsengebühren (Übersicht hier). Für Xetra bei Order über 2.500€ z.B. 0,75€ Börsengebühr.

(Entgelt US-Order)

15€ - 15€ je Order an NYSE, NASDAQ oder AMEX

(+ Telefonzuschlag)

20,00€ - Zuschlag nur bei Ordererteilung per Telefon

Trading: Trading: Limits, Software und Co
Limits 0€ - Das Setzen, Ändern oder Streichen von Limits ist kostenlos bei onvista
Limitarten  

Vergünstigter Handel:

 Vergünstigter Handel

Börsengebühren

0€ - Bei Handel über Tradegate sowie Lang&Schwarz fallen keine börsenplatzabhängigen Gebühren an.

 

Sparpläne:

 

Sparpläne

ETF Sparplan
1€ - 154 ETF Sparpläne
Fonds Sparplan
1€ - 79 Fondssparpläne
Zertifikate Sparplan
1€ - 1 Zertifikate Sparplan 
Sparraten ab 50€ - bis maximal 1.000€ je Ausführung

 

Sonstiges:

 

Sonstiges

Auslandsbörsen Ja
Quellensteuer Service
  • 20€ für Ausstellung Tax Voucher (notwendig für Erstattung französischer Quellensteuer)
  • OnVista Bank kann nicht mit Rückforderung von Quellensteuer beauftragt werden
Besonderheiten
  • Seit 2020 keine kostenlosen Sparpläne mehr (1€ Gebühr je Ausführung)
  • Orderkosten nicht vom Wert abhängig (volumenunabhängige Gebühr)
Kontakt OnVista

OnVista Bank

Wildunger Str. 6a
D-60487 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7107 - 500
Fax: +49 69 7107-350
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

zum Anbieter

Wie sind die Konditionen bei der onvista Bank?

Orderkosten Check

Die onvista Bank bietet ihr Depot ohne eine Depotgebühr an. Selbst wer keine Wertpapiere kauft und das Depot nicht nutzen sollte, muss keine Depotgebühr oder andere Kosten fürchten.

Bei den Kauf- und Verkaufsgebühren unterscheidet sich die onvista Bank etwas von der Mehrheit der anderen Direktbanken und orientiert sich mehr an Flatex. Genau wie bei Flatex verzichtet die onvista Bank nämlich auf ein variables Entgelt bei Wertpapieraufträgen. Dies hat den großen Vorteil, dass die Orderkosten gleich hoch sind, egal ob man Aktien im Wert von 5.000€ oder 50.000€ kauft. Kunden, die häufiger größere Positionen handeln, profitieren somit besonders stark von den volumenunabhängigen Gebühren.

Die onvista Bank wirbt mit Kaufgebühren von nur 5€. Durch die nicht zu vermeidende Handelsplatzgebühr von Pauschal 2€, landet man letztendlich bei 7€ je Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, was im vergleich recht günstig ist. Für 7€ kann man über tradegate oder im Direkthandel kaufen oder verkaufen. An Xetra oder den deutschen Regionalbörsen (z.B. Frankfurt) kommen noch Fremdgebühren hinzu, auf die die onvista Bank jedoch keinen Einfluss hat und die von den meisten anderen Banken und Brokern ebenfalls dem Kunden weiterbelastet werden.

Insgesamt sind die Konditionen der onvista Bank als günstig anzusehen. Bei der comdirect, Consorsbank oder z.B. auch der ING würde man mehr bezahlen, wenn die Konditionen für Neukunden nach 6 Monaten ausgelaufen sind.

Das Freebuy Prinzip der onvista Bank

Wie weiter oben bereits erwähnt, wurde das Freebuy Depot leider eingestellt. Die onvista Bank bietet nur noch das Festpreis-Depot an, auf die sich die in der Tabelle und in diesem Artikel genannten Konditionen beziehen. Das Freebuy Depot bot Kunden monatlich eine Reihe an Freikäufen. Nach dem Aufbrauchen der Freikäufe waren die Orderkosten bei der onvista Bank jedoch höher als bei den anderen Banken. 

Das onvista Depot lohnte sich früher für Personen, die mit den maximal 5 Freikäufen im Monat ausgekommen sind. Für die Freikäufe musste man jedoch hohe Durchschnittsguthaben auf dem Depotkonto liegen lassen. Das Festpreis Depot der onvista Bank lohnt sich nun für alle Anleger, die günstige Konditionen suchen, gang egal, ob sie 5 oder 50 mal im Monat traden. Allerdings ist es nun nicht mehr möglich, zumindest ein paar Trades mittels Freikäufen kostenlos auszuführen.

 


Welche (kostenlosen) Wertpapier-Sparpläne werden bei der onvista Bank angeboten?

Wertpapier-SparplanangebotDie onvista Bank bietet ca. 180 Wertpapiersparpläne aus unterschiedlichen Bereichen (79 Fonds, 154 ETF und 1 Zertifikat) an. Im Gegensatz zu den anderen Brokern und Banken ist die Anzahl der möglichen Sparplänen als klein zu bezeichnen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die onvista Bank inzwischen Gebühren in Höhe von 1€ je Ausführung eines Sparplans eingeführt hat.

Die Gebühr ist sicherlich zu vernachlässigen, wenn man monatlich nur in einen Sparplan spart und eine höhere Sparrate (z.B. 500€) aufbringt. Teuer wird es jedoch, wenn man jeden Monat viele Sparpläne bespart. Die Gebühr wirkt sich bei kleinen Sparraten stark auf die Rendite aus. Die Gebühr ist sicherlich günstiger als bei vielen anderen Banken, allerdings gibt es weiterhin einige Direktbanken, die Sparpläne ohne Kaufgebühren anbieten.

 

Sparpläne onvista Bank

 

Wer einen Depotanbieter zum langfristigen Sparen in ETF oder Fonds sucht, sollte sich gegen die onvista Bank entscheiden. Wie weiter oben bereits geschrieben sind die Konditionen der Bank im Sparbereich sicherlich akzeptabel, aber es existieren nun mal andere Broker und Direktbanken mit besseren Konditionen. Wir nennen weiter unten drei Alternativen zum Wertpapierdepot der onvista Bank.


 Ist das onvista Bank Depot zu empfehlen?

Wir halten das Depot der onvista Bank für ein insgesamt gutes und Angebot. Aufgrund der fehlenden Depotgebühr eignet sich das Depot auch für Anfänger und Gelegenheitstrader. Einlagensicherung Broker & Depot Durch die günstigen Gebühren hebt sich die onvista Bank von den anderen Angeboten ab und ähnelt dem Angebot von Flatex. Im Gegensatz zu flatex fallen jedoch keine Negativzinsen an, wenn man Liquidität auf dem Verrechnungskonto liegen lässt.

Ein Nachteil ist allerdings die Abkehr von den kostenlosen ETF- und Fondssparplänen. Die onvista Bank bot in diesem Bereich vor einigen Jahren noch eines der besten Angebote. Inzwischen wurden nicht nur Gebühren je Sparplanausführung eingeführt, sondern es wurde die Anzahl der angebotenen Sparpläne stark beschnitten.

Das Depot der onvista Bank ist daher nur noch Anlegern zu empfehlen, die einen guten Service und dennoch günstige Konditionen wünschen. Für wen nur die Konditionen zählen, der sollte sich einen Discountbroker wie Trade Republic ansehen. Für Anleger, die monatlich in Fonds- oder ETF-Sparpläne investieren möchten, ist die onvista Bank nicht zu empfehlen. In diesem Bereich gibt es günstigere und bessere Angebote.

Welche Alternativen gibt es zum onvista Depot?

Consorsbank Depot
flatex Wertpapierdepot
SBroker Depot

Das kostenlose onvista Depot ist ein gutes Angebot, wenn man ein Depot mit günstigen Konditionen sucht und nicht an (kostenlosen) Sparplänen interessiert ist. Gute Alternativen mit unterschiedlichen Stärken sind folgende Depots:

  • Consorsbank Depot: Depot kann als Kinderdepot eröffnet werden. Außerdem sehr viele kostenlose ETF-Sparpläne + bester Anbieter für Aktiensparpläne
  • Flatex Depot: Flatex bietet ebenfalls günstige Ordergebühren. Außerdem bietet flatex ein Reihe kostenloser ETF-Sparpläne, erhebt jedoch Negativzinsen + Verwahrentgelt
  • Der Sparkassen Broker bietet ebenfalls eine große Auswahl an kostenlosen Sparplänen an

 

 

 

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